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Fragen und Antworten
last update: 11.02.09 11:20

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  • SMS-Kosten: die Kosten für eine SMS sind sehr unterschiedlich, es lohnt sich, die Tarife genau zu vergleichen. Je nach Tageszeit und, ob die SMS innerhalb eines Telefon- Netzes bleibt, kostet eine SMS bei herkömmlichen Karten 10-12 Cent, bei Prepaid-Karten bis zu 20 Cent. Es gibt aber auch SMS-Flatrates für beispielsweise € 5.-- . Diese Spezialangebote großer Anbieter (O2, VIAG-INTERKOM, etc.) ändern sich häufig und sind in den Tariftabellen deren Homepages zu finden. Eine weitere Möglichkeit ist das Versenden von Befehls-SMSn über Internet-Provider, zu Kosten von etwa 5Cent pro Befehls-SMS. Ein angenehmer Nebeneffekt ist dabei die komfortable Handhabung der SMS am PC. 
  • Prepaid-Karten: diese Karten verursachen keine monatliche Grundgebühr und das Kartenguthaben kann bei der Post und an Tankstellen erworben werden. Nach dem Laden sollte in jedem Falle die Sendebereitschaft des SMS-GUARD mit einer Abfrage, z.B. "?" überprüft werden. Kommt keine Antwort (am Gerät arbeitet die grüne LED invertiert und zeigt damit das Sendeproblem an), so sollte zunächst die SIM-Karte entnommen werden und in einem normalen Handy eine Test-SMS verschickt werden. Wenn dies gelingt, sollte die SIM-Karte auch wieder im SMS-GUARD senden können. Eine sehr praktische und damit empfehlenswerte Alternative zu Prepaid-Karten sind  Vetragskarten ohne Grundgebühr und Mindestumsatz, die Rechnugnsstellung und Abbuchung efolgt hier monatlich nach Aufwand.
  • Twin- und Partnerkarten: ein schwieriges Thema, da die Handhabung und Technik von Telefongesellschaft zu Telefongesellschaft unterschiedlich ist und sich auch im Laufe der Zeit ändern kann. Die Verwendung von Partnerkarten mit gleicher Rufnummer können wir nicht empfehlen, da nicht sichergestellt ist, welche der beiden Karten eine SMS zugestellt bekommt. Handelt es sich um Partner Tarife, wie beispielsweise "DUO" von o2, besteht kein Problem, da es sich um getrennte Rufnummern handelt, die sich auch gegenseitig anrufen können.
  • SMS-Zustellsicherheit: SMS ist ein nahezu sicheres Übertragungsmedium, das übrigens weniger hohe Anforderungen an die Signalqualität stellt, als eine Sprachverbindung. Es spielt dabei keine Rolle, wenn der Sender oder Empfänger keinen dauernden Kontakt zur nächsten Funkzelle haben (bewegtes KFZ), ein Kontakt von wenigen Sekunden reicht, um eine SMS zuverlässig zu übertragen oder zu empfangen. In der Regel benötigt eine SMS wenige Sekunden, um vom Versender per Funk zum Rechenknoten des Telefonproviders zu gelangen, um dann an den Empfänger weitergeleitet zu werden. Die SMS durchläuft jedenfalls einige Rechensysteme und Datenbanken. In sehr wenigen Fällen kann eine verzögerte Zustellung (z.B. bei Internet-Portalen), oder sogar ein Verlust der SMS auftreten. Wo das passiert, ist nur sehr schwer festzustellen. Zumindest haben wir jedenfalls das Verschwinden mehrerer gleichzeitig versandter SMSn noch nicht beobachten können. Um ganz sicher zu gehen empfehlen wir deshalb ALARM- Meldungen immer an mehrere Rufnummern zu versenden und abgesetzte SMS-Befehle durch Abfrage des Zustandes auf Ihre Ausführung zu prüfen.
  • SMS- Zustellung in's Festnetz: verschiedene Provider bieten die Möglichkeit, eine SMS, die an eine spezielle Nummer gesendet wurde, an einem Festnetzanschluß automatisch vorzulesen.
  • Format der Rufnummern: die SMS-Schaltgeräte SG35s und SG30s nehmen Rufnummern nur von authorisierten Anrufern entgegen, entweder per SMS oder beim GSM-key durch Klingeln mit Direktanruf. Die Rufnummer des Anrufers wird dabei vom Telefonnetz-Betreiber übertragen, bisher mit einer vorangestellten Landeskennung, z.B. +49332086670. Seit kurzem gibt es übertragene Rufnummern ohne Landeskennung, also z.B. 0332086670. Was bei Ihnen übertragen wird, ist durch Abfrage der Rufnummer unter r1 zu prüfen, sofern r1, wie in der Inbetriebnahmeanleitung beschrieben, als Erst-SMS automatisch eingetragen wurde. Alternativ können beim SG35s natürlich alle Rufnummern mit und ohne führender Landeskennung eingetragen werden, was in den meisten Fällen bei 50 verfügbaren Rufnummernplätzen keine Einschränkung für die Anwendung bedeutet.
  • SG30s, SG35s, SMS-GUARD funktioniert plötzlich nicht mehr: nach jahrelangem Dauerbetrieb funktioniert der SMS-GUARD nicht mehr und blinkt mit der grünen LED im Gleichtaktbetrieb vor sich hin, kann sich also nicht mehr im Funknetz einloggen. Entnehmen Sie die SIM-Karte aus dem spannungslosen Gerät und prüfen Sie die SIM-Karte in einem anderen Handy durch Versenden einer SMS und dem Empfang einer SMS. In der Regel liegt das Problem bei der SIM-Karte. Erscheint auf dem Handy eine Fehlermeldung wie: "SIM Karten Registrierung fehlgeschlagen", so wurde entweder die SIM-Karte vom Kartenbetreiber deaktiviert oder die SIM-Karte ist defekt. 
  • Flatternde Signale und sich resetende Schaltgeräte.  Hier ist zunächst die Verdrahtung der Versorgungsspannung eingehend zu prüfen, ein loser Schraubenkontakt an einer Klemme (Zugprobe) oder ein zu kurzer blanker Draht mit Verschraubung auf der Isolierung (schwer zu finden) kann zum sporadischen Flattern von Meßwerten führen oder zu Resets führen. Sind die Verbindungen einwandfrei, könnte es auch ein fehlerhaftes oder überlastetes Netzteil sein.
  • SG30s, SG35s, SMS-Befehle funktionieren nicht mehr: es sind seit neuerem Prepaid-Karten auf dem Markt, die an jede SMS die beiden Buchstaben "ok" anfügen. Dies führt dazu, dass beispielsweise beim SG30s die Befehls-SMS "o=1" abgelehnt wird als unbekannter Befehl mit  "??o=1ok" und somit der Befehl nicht zur Ausführung gelangt. Wird in einem solchen Fall die Befehl-SMS mit einem Komma abgeschlossen "o=1," kann der Befehl ordnungsgemäß verarbeitet werden. Ab dem Auslieferungsstand 10.02.09 wird ein etwaiges "ok" am Ende eines SMS-Befehls im SG30s/SG35s automatisch entfernt.
  • SG30, die SG30prog.exe findet nicht den SG30 am PC: der SG30s ist nicht betriebsbereit und hat keine Funkanbindung. Um den Empfang zu verbessern bleibt nur, die Antennenposition zu verändern.  Die interne Antenne brachte in unseren Untersuchungen keine schlechtere Funkanbindung als die externe Antenne. Um festzustellen, ob überhaupt ein Empfang möglich ist, sollte dies mit der SIM-Karte des SG30s in einem Handy überprüft werden. 
  • SG35, Bedeutung der geläufigsten LED-Ausgaben: 


Normalbetrieb: die grüne "LED ok" blitzt kurz auf, die Funkanbindung ist in Ordnung


Funkanbindung fehlerhaft, die LED blinkt  im Gleichtaktbetrieb (es wird eine Funkverbindung gesucht). Prüfen Sie in einem solchen Fall ob der Antennenstecker richtig verschraubt ist. Sollte sich die Funkanbindung nicht innerhalb von etwa 300 Sekunden  normalisieren (entspricht im PC-Programmer dem Wert „GSM-Empfangsproblem=300“) , so versucht sich SMS-GUARD im Funknetz  durch einen Neustart neu zu initialisieren. In diesem Falle erhöhen sich die Werte „keine GSM-Verbindung“, „Code gestartet“ und „davon interne Starts“ um jeweils Eins.
Funkverbindungen mit einer Empfangsqualität von < 10 (siehe "eq" im Handbuch) neigen zu Verbindungsproblemen. Die Empfangsqualität sollte durch Verändern der Antennenposition verbessert werden.


Sendeproblem beim Versenden einer SMS, dies tritt beispielsweise bei einer Prepaid-Karte ohne Guthaben auf. Die grüne LED wird in ihrem Verhalten invertiert, d.b. wenn die LED kurz erlischt ist die Funkanbindung noch in Ordnung. Das Guthaben der Karte muß aufgefüllt werden, siehe auch hier im Text weiter oben "Prepaid-Karten". Ursache kann aber auch eine Störung während des Versendens einer SMS sein, z.B. durch einen eingehenden Direktanruf. Der SG35s startet neu und versucht die SMS neu zu versenden. Mit erfolgreichem Versenden einer SMS wird die Invertierung zurück genommen.


Die Alarm-LED gibt nur in der Initialisierungsphase Fehlercodes (1-9) aus, in diesem Beispiel 6x blinken =  Fehler #6 = falsche SIM-PIN (spi), mehr hierzu im Handbuch. Der Fehlercode wird unabhängig von der grünen LED ausgegeben, die in einem solchen Falle typischerweise im Gleichtakt blinkt. Blinkt die Alarm-LED dauernd im Gleichtakt, dann muss eine Neuprogrammierung vorgenommen werden (Internet-update)


Beide LEDs sind dauerhaft AUS. Entweder ist im SG35s der PC-Programmieradapter gesteckt oder die Versorgungsspannung ist gestört.
  • SG35, upi/spi verloren: wenn Sie Ihre User-Pin oder die SIM-PIN vergessen haben, so können diese mit dem PC-Programmieradapter aus dem SMS-GUARD ausgelesen werden. Nur beim Alarmierungssystem AS-SG35s können die UPIs aus Sicherheitsgründen nicht am PC gelesen und geändert werden, jedoch kann der betroffene Telefonnummerneintrag gelöscht und neu angelegt werden, hier gilt dann die Standard-UPI.
  • SG35, Ausgang schaltet nicht bei Direktbefehl: a1=1=10 funktioniert weder beim Direktebfehl=Direktanruf=GSM-Key noch als SMS-Befehl. Bitte prüfen Sie, ob der Name a1 tatsächlich so vergeben ist.
  • SG35, PC-Programmieradapter: die Code-Programmierung (update) mit dem PC-Programmer ist ein Vorgang, der nicht unterbrochen werden sollte. Deshalb sollten alle Energiespar- und sleep-Optionen deaktiviert sein, insbesondere für Festplatten und Monitore. Zur akustischen Kontrolle wird während des Programmiervorganges etwa alle 1-2 Sekunden am PC-Lautsprecher ein Uhrentick ausgegeben. Wird der PC-Programmer gestartet und wird ein SMS-GUARD ordnungsgemäß erkannt, so meldet sich dieser mit folgendem Bild:    

nützliche Informationen finden Sie auch in unseren Anwendungsbeispielen im Downloadbereich
  www.SMS-GUARD.org